Samen sammeln für die Mengener Mischung

Wildblumen und ihre Samenstände kennen lernen und beiläufig auch Schmetterlinge, Hummeln und Käfer, kann man beim Sammeln von Samen in den schönsten Blumenwiesen um Mengen und Umgebung herum. Und weil die Wiesen an den Säumen entlang oft am buntesten sind, kann man das vom Weg aus und braucht dazu nicht weit in die Wiesen hinein gehen. Die Bauern haben das  bisher verständnisvoll erlaubt. Der NABU Mengen Scheer Hohentengen Ostrach möchte sich an dieser Stelle bei ihnen herzlichst bedanken, auch dafür, dass es diese schönen Wiesen noch gibt. Auch heuer möchte er wieder Samen für die bereits traditionelle „Mengener Mischung“  sammeln und würde sich über weitere Helferinnen und Helfer freuen. Sie können dabei natürlich auch für den eigenen Garten sammeln. Wer möchte, ist bei trockenem Wetter am Samstag 8. Juni  um 15 Uhr  zur ersten Begehung eingeladen. Sammelbehälter werden gestellt. Aber es wird empfohlen eine Schere mitzubringen. Treffpunkt ist unterhalb der Ennetacher Krautländer am Weg zur Donau nördlich der B 32 im Anschluss an die Klosterstraße in Ennetach.

 

 

Auch dieses Jahr ist bei uns wieder viel geboten. Schauen sie doch mal in unser Jahresprogramm. Es ist für alle etwas dabei.

Möchten Sie den heimischen Vögeln helfen und etwas Leben in Ihren Garten bringen?

Bei uns finden Sie Nisthilfen für den Kleiber, die Meisen, Rotschwänzchen, Grauschnäpper, Stare, Mauersegler, Schwalben und auch Fledermäuse. Diese bestehen aus witterungsbeständigem Holzbeton oder in der einfachen Bauweise nur aus Holz.

Wir beraten Sie gerne, welcher Nistkasten für welche Art geeignet ist.

Mit einer echten Wildblumenwiese in Ihrem Garten gibt es Insekten für die Vogelkinder. Bei uns können Sie die Blumensamen der „Mengener Mischung“ erhalten, diese nicht für für die Insekten gut, sondern sind auch schön für das Auge.

Sie können die Nisthilfen und die Blumenwiesensamen samstags zwischen 10:00 – 12:00 Uhr oder nach Voranmeldung unter Tel: 07572/767439 in Ennetach, Scheererstraße 27 oder unter 07572/5561 in  unserer Geschäftsstelle in Heudorf, Scheererstraße 12 abholen.

 
Quelle: NABU/Lena Lux

Jetzt noch schnell Wildblumenwiesen anlegen

Möchte man etwas für die Natur und Artenvielfalt tun, ist laut Empfehlung der Insektenfachleute das Anlegen einer echten Wildblumenwiese eine sehr effektive Maßnahme. Schmetterlinge, Wildbienen und viele andere Insektenarten brauchen, besonders um sich daran fortzupflanzen, in der Hauptsache heimische Wildpflanzen. Besonders viele davon gibt es in einer echten Wildblumenwiese.  Sie sind nicht nur wichtig für unsere Insekten, die bunte Vielfalt einer solchen Wiese gibt auch noch ein schönes Bild für den Garten.

Blumenwiesen kann man im Frühjahr  ab März  oder im Spätsommer ab August bis Ende September einsäen. Dann entwickeln sich noch kleine Blattrosetten die überwintern und im Frühjahr durchstarten. Außerdem brauchen die sogenannten Frostkeimer unter den Samen erst den Frost des Winters um zu keimen.

Die Samen für die „Mengener Mischung“ vom werden auf den schönsten Wiesen im Bereich der NABU-Ortsgruppe und mit freundlichem Einverständnis der Bauern von Hand gesammelt und aufbereitet. Sie werden auch nur bis in die nähere Umgebung für eine Schutzgebühr von 7,-Euro abgegeben.

Die Samentüten,  deren Inhalt reicht für jeweils 10 oder 20m²
Wiese,  sind samstags von 10 bis 12 Uhr in der Scheererstraße 27 in Ennetach und in Heudorf, Scheererstraße 12 erhältlich.
 Natürlich auch nach Vereinbarung unter Werner
Löw  07572/767439 oder Jörg Joosty 07572
5561.

 

Wer kann den Wiedehopf entdecken?

Quelle: Klaus Ewald

Der Wiedehopf ist mit seinen auffälligen schwarz/weiß gezeichneten Flügeln und Schwanz und dem gelbbrauen Körper ein auffälliger Vogel. Noch auffälliger ist sein hoher schwarz/braun markierter hoher Federschopf auch dem Kopf. Er ist etwas kleiner als eine Taube und der Vogel des Jahres 2022.

Oberschwaben ist bis jetzt nicht gerade sein klassisches Verbreitungsgebiet. Doch er wurde in den letzten Jahren auch in unserer Gegend öfters beobachtet. Fachleute führen das auf die spürbare Klimaerwärmung zurück. Auch die seit Jahren laufenden erfolgreichen Schutzprojekte in anderen Gegenden könnten dazu beitragen.  Der Wiedehopf bevorzugt halboffene Landschaften wie Streuobstgebiete, Weinberge, Viehweiden, große Kies- oder Lehmgruben oder magere Wiesen mit niedriger Vegetation und sonnige, größere Areale mit noch möglichst vielen Insekten.

 

Der NABU Mengen-Scheer-Hohentengen-Ostrach hat ein Schutzprojekt gestartet und lädt alle Naturfreunde dazu ein, zu melden wann und wo dieser bunte Vogel des Jahres gesehen wurde. Sehr schön wäre noch ein Foto mit entsprechendem Landschaftselement. Zumindest als Durchzügler ist er bei uns von Anfang April bis Mitte Mai zu beobachten. Spätere Sichtungen lassen sogar, was besonders schön wäre, auf einen Brutvogel schließen.

 

 

Die Meldungen können gesendet werden an Werner Löw unter 07572 767439, besser noch an werner.loew@freenet.de oder per Zettel in den Briefkasten.

 

Quelle: K.F. Gauggel