Schmetterlinge, Wildbienen und viele andere Insektenarten brauchen vor allem heimische Wildpflanzen, insbesondere um sich daran fortzupflanzen. In einer echten Wildblumenwiese gibt es besonders viele davon. Um diese Wiesen zu vermehren, sammelt und vertreibt unsere NABU-Gruppe einheimische Samenmischungen.

Das Sammeln und Aufbereiten der Wildblumensamen für die „Mengener Mischung“ von Hand sowie der Verkauf der 160 Samentüten erfordert einen jährlichen Zeitaufwand von ca. 300 Stunden. Die Samenmischungen sind im Umkreis von bis zu 20 km gefragt. Nach nunmehr fünfzehn Jahren könnten in Hausgärten somit 24.000 m² echte Wildblumenwiesen entstanden sein.

Eine Tüte à 45 g der „Mengener Mischung“ reicht für etwa 10 m² Blütenmeer. Die „Mengener Mischung“ enthält Samen von rund 40 heimischen Blumensorten. Diese locken nicht nur viele Insektenarten wie Bienen, Hummeln oder Schmetterlinge an, sondern sind auch schön für das menschliche Auge. Sie werden sicher nicht enttäuscht!

Seit 2009 bietet die NABU-Gruppe Mengen-Scheer-Hohentengen-Ostrach die Mischung für Blumen- und Insektenliebhaber an, die ihren Garten naturnah mit heimischen Arten bereichern wollen. Immer ab September startet der Verkauf unserer „Mengener Mischung“ und geht solange der Vorrat reicht. Erfahrungsgemäß ist das im März der Fall.

Hierzu noch ein Artikel aus der Schwäbischen Zeitung:
https://www.schwaebische.de/regional/sigmaringen/mengen/was-bei-einer-wildblumenwiese-wichtig-ist-2811466

Impressionen bei der Herstellung der „Mengener Mischung“: